Mit System zum Erfolg: Vorgehensweise für alternative Finanzierungsstrategien

Folgende Vorgehensweise in 3 Schritten hat sich bewährt:

Schritt 1:

Realismus bewahren und gleichzeitig Begeisterung wecken -         Erarbeitung eines überzeugenden Unternehmenskonzepts

Nach mehr als 20-jähriger Erfahrung im Bereich der Unternehmensfinanzierung wissen wir, welche Argumente und welche Zahlen zählen. Genauso wie Unternehmen ihr Kreditinstitut bzw. ihre Hausbank von Zukunftschancen überzeugen müssen, verhält es sich auch mit Beteiligungsgesellschaften und privaten Kapitalgebern.

 

Entscheidend ist, dass Unternehmen dabei realistisch bleiben, selbst an das Vorhaben glauben und die künftigen Erfolge mit einem entsprechenden Konzept und einem nachvollziehbaren Maßnahmenplan nachweisen können. Dies gilt vor allem dann, wenn mit innovativen Ideen und Diversifikationen Wachstumsmärkte erschlossen werden sollen.

 

Nur wenn die Zukunft planbar ist, sind Finanzierungsvoraussetzungen auch darstellbar. Entscheidend ist dabei eine künftige, überdurchschnittliche Umsatzrendite bzw. ein entsprechendes Unternehmensergebnis.

 

Ohne Chancen auf eine angemessene Rendite wird der Kapitalgeber kein großes Interesse daran haben, mittelständische Unternehmen zu unterstützen. Wir arbeiten mit Investoren und Kapitalgebern zusammen, die wir kennen und diese kennen uns.

 

Sämtliche Daten und Fakten zum Unternehmen bzw. zu Unternehmensgruppen werden im ersten Schritt von uns daher im Detail überprüft. Dies ist eine notwendige Voraussetzung zum Erfolg.

 

Wenn wir Investoren eine Empfehlung für eine Kapitalzufuhr aussprechen, setzen wir vor allem auf drei Faktoren:

  1. Vertrauen,
  2. Offenheit und
  3. Transparenz.

Nur wenn wir selbst vollständigen Einblick in die Unternehmensdaten erhalten und vom Erfolg des jeweiligen Vorhabens überzeugt sind, können wir mittelständische Unternehmen guten Gewissens an Kapitalgeber empfehlen.

 

Das ist unser Credo und unser Erfolgsrezept. Und das ist auch der Unterscheid zu reinen Finanzmaklern. Unsere Gutachten und Berichte sind kritisch, objektiv und neutral.

 

Die Hausbank sowie die Beteiligungskapitalgeber werden nach Umsetzung regelmäßig in Form von Reportings informiert. Nur auf diese Weise lassen sich Transparenz und Vertrauen bei allen Beteiligten nachhaltig herstellen.

Mit System zum Erfolg:

10-Punkte-Plan

 

Folgende 10 Punkte muss das Unternehmenskonzept erfahrungsgemäß mindestens enthalten, wobei wir für die adäquate Formulierung und Darstellung sorgen:

  1. Darstellung des Unternehmens qualitativ und quantitativ:
    Historie und Geschäftsentwicklung (Vision und Positionierung, Marktchancen, Wettbewerb, Standortfaktoren, Marketing / PR, Bilanzen, Jahresabschlüsse und BWAs der letzten 3 Jahre; bei Gründern / Start-Ups: Geschäftsidee)
  2. Detaillierte Beschreibung des Vorhabens
  3. Management und Organigramm / Personalpolitik
  4. Bankenspiegel, Leasing- / Mietkaufspiegel, Sicherheitenspiegel (gegenwärtige Finanzierung)
  5. Finanzierungsbedarf und Finanzierungs-Mix für die nächsten 3-5 Jahre mit Investitionsplanung
  6. Rentabilitäts- und Tragfähigkeitsplanung inkl. cash-flow-Prognose nach vorgenommenen Investitionen für 3-5 Jahre
  7. Jährliche oder monatliche Rentabilitätsvorschau für das eingesetzte Kapital des Investors in Abhängigkeit von Konditionen und Art der Beteiligung
  8. Liquiditätsplanung für mindestens 2 Jahre nach Umsetzung des Vorhabens
  9. Kommentierung der Planzahlen und der künftigen Ergebnisse
  10. Abschließende Empfehlung

Die Entwicklung einer Finanzierungsstrategie ist immer ein Prozess. Aufgrund sich ändernder Rahmenbedingungen an den Finanzierungsmärkten müssen Finanzierungsstrategien gegebenenfalls zeitnah angepasst werden. Hierfür sorgen wir und geben Unternehmen, Kapitalgebern und Kreditinstituten damit Zukunftssicherheit für eine erfolgreiche gemeinsame Zusammenarbeit.

Schritt 2:

Sondierung geeigneter Investoren

Weiterleitung des Unternehmenskonzepts

Nach Freigabe des Konzepts durch den Auftraggeber leiten wir dieses an mögliche Investoren weiter, welche wir für geeignet halten, das Vorhaben zu unterstützen.

 

Dabei legen wir Wert auf höchstmögliche Diskretion und fordern von potenziellen Interessenten die Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung bzw. einer Geheimhaltungsverpflichtung (NDA). Erst nach dessen Eingang leiten wir – nach Rücksprache mit dem Unternehmen und entsprechender Freigabe – das Konzept sowie zurückliegende Jahresabschlüsse an Investoren weiter.

Wir sprechen mit dem Unternehmen über die Interessenten und klären bereits im Vorfeld die jeweiligen Interessenslagen ab.

 

Im Anschluss daran findet vor Ort im Unternehmen ein erstes unverbindliches Sondierungsgespräch in unserem Beisein statt. Dieses dient für alle Beteiligten auch zu einer persönlichen Einschätzung des jeweiligen Partners.

 

Die Besprechungsergebnisse werden unsererseits neutral und objektiv protokolliert. Im Anschluss wählt das Unternehmen den geeigneten Partner, wobei wir auf Wunsch gerne beratend zur Seite stehen.

Schritt 3:

Verhandlungsabschlüsse
Terminpläne und weitere Vorgehensweise

Nachdem eine grundsätzliche Einigung zwischen Unternehmen und Investor über die Art und Höhe der Beteiligung erzielt wurde, werden die Modalitäten im Einzelnen festgelegt. Hierfür wird in den meisten Fällen ein Fachanwalt für Gesellschaftsrecht oder ein Steuerberater benötigt, um entsprechende Verträge für eine notarielle Beurkundung zu erarbeiten. Auf Wunsch sprechen wir hierzu gerne Empfehlungen aus.

 

Es wird ebenfalls vereinbart, wie das künftige Reporting an den Kapitalgeber und die Hausbank gestaltet werden soll. Nach Abschluss der Verhandlungen findet in der Regel eine abschließende Besprechung mit der Hausbank statt. Dies dient nicht nur als vertrauensbildende Maßnahme, sondern auch zur Ebnung eines gemeinsamen, mittelfristigen Weges für alle Beteiligten und schafft Sicherheit in der Zusammenarbeit.

Das ist unsere Beratung wert:

Flyer Beteiligungskapital
Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für den Mittelstand
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