Kapitalanlage Kunst

Kunstwerke als Kapitalanlage

 

Im Rahmen unserer Tätigkeiten als Berater und Controller werden wir von unseren Mandanten und Geschäftspartnern immer wieder danach gefragt, welche Kapitalanlagen wir empfehlen können. Was uns dabei erstaunt, ist die Tatsache, dass Kunst als Kapitalanlage häufig nur wenig wahrgenommen wird oder Beachtung findet. Dabei kann mit Kunstwerken in den Bereichen Malerei oder Bildhauerei oft eine überdurchschnittliche Rendite erwartet werden. Kunstobjekte werden unseres Erachtens umso mehr wert,

 

  1. je ausgefallener diese sind,
  2. je spezieller diese einer bestimmten Kunstrichtung zuzuordnen sind und
  3. je länger der Künstler bereits verstorben ist, weil diese Tatsache (leider) auf die Beschränkungen der Knappheit des Angebots im Vergleich zurückzuführen ist.

 

Gegenwärtig ist eine möglichst hohe Rendite deshalb vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Künstler womöglich schon länger verstorben ist und der Wert der Kunstwerke steigt, weil der Künstler einfach keine neuen Werke mehr erschaffen kann und deshalb eine entsprechende „Verknappung“ stattfindet. Aus diesem Grunde werden diese Kunstwerke aufgrund hoher Nachfrage bei immer geringerem Angebot in der Rendite exponentiell an Wert gewinnen.

 

Aktuell beschäftigen wir uns vornehmlich mit zeitgenössischer Kunst des 20. Jahrhunderts. Aufgrund unserer Erfahrungen haben wir Gelegenheit erhalten, Interessenten, Kunstsammlern und privaten Kapitalanlegern Werke von Künstlern aus der Region Nordbayern empfehlen zu können. Was uns besonders daran gefällt, ist, dass die Eigentümerin dieser Kunstwerke durch einen Abverkauf der Werke einen Großteil des Erlöses an regional tätige Künstler weitergeben wird. Die Eigentümerin ist uns persönlich bekannt.

 

Wir weisen darauf hin, dass wir diese Aktion ohne Provisionen für uns und ohne Gebühren oder Zahlungen an uns ehrenamtlich unterstützen, um Künstlerinnen oder Künstler aus Bayern gerade in den gegenwärtig schwierigen Zeiten für die Branche aktiv zu unterstützen.

 

Wir empfehlen Ihnen als Kapitalanleger, als öffentlich-rechtliche oder privatwirtschaftlich tätige Organisation oder als Bankhaus und Vermittler für Kapitalanlagen zwei monumentale Werke von Rudi Ramthun, welcher im Jahre 1995 im Alter von 49 Jahren verstarb.

 

 

Charakterisierung der Kunstwerke

 

Die Bilder von Rudi Ramthun stellen den Betrachter vor einige Herausforderungen und erfordern genaues Hinsehen und einiges an Zeit, um die Bildinhalte zu erschließen. Dabei entdecken wir auf den zweiten Blick in sich verwobene und ineinander übergehende Menschen, Tiere und Elemente der Natur. Wie Puzzleteile oder Mosaike fügen sich Farben und Formen aneinander und lassen dabei stets individuelle Interpretationsspielräume. Weiße Umrandungen lassen die einzelnen Teile weich, organisch und dynamisch wirken. Wir benötigen Zeit, Nähe und immer wieder auch Abstand zu den Bildern, um die Wirkung und die Absichten sowie die möglichen Botschaften des Künstlers erkennen und wahrnehmen zu können. Erst auf den zweiten und dritten Blick entdecken wir immer wieder neue Formen und erspüren neue Inhalte. Dabei ist es erforderlich, einmal den Blick aus der Nähe zu wagen und danach einige Schritte Abstand zu nehmen und aus der Distanz heraus die Summe der Teile und Bildinhalte zu erkennen. Die Bildkompositionen sowie die Gestaltungstechnik des Künstlers sind lackglänzend, gefirnist, bunt und nichts für Eilige, sondern für Betrachter, die Muße und Zeit mitbringen, um die Inhalte zu erkunden und zu erspüren. Gemalt wurde in Öl auf Holz oder Leinwand.

 

Das Universum des Künstlers ist groß und vielschichtig. Dies offenbart sich auch in den monumentalen Maßen und Dimensionen der Bilder. Die Bild-im-Bild-Technik mit in sich verschlungenen und miteinander verwobenen Elementen und den jeweils fließenden und in sich verschachtelten Übergängen hat uns in besonderem Maße überrascht und beeindruckt. Je nach Abstand zum Bild erschließen sich für den Betrachter immer wieder neue Formen und Übergänge. Die Maltechnik lässt uns stets neue Elemente erkennen, die im Zusammenhang mit dem Gesehenen und dem bereits Wahrgenommenen eine Menge neuer Eindrücke entstehen lassen und viel Raum für die individuelle subjektive Interpretation und eine entsprechende Deutung der Botschaften des Künstlers geben.

 

 

Zum Künstler und zu seinem Lebenswerk

 

Rudi Ramthun ist 1952 geboren und verstarb im Jahre 2001. Manche Kunstexperten zählen Ramthun zu einem Vertreter des Neo-Expressionismus. Er lebte in Bad Königshofen, war Mitglied im Bundesverband bildender Künstler und zählt zu einem der bekanntesten Künstler im Raum Nordbayern. Rudi Ramthun arbeite eng mit renommierten Galerien in Bayern, insbesondere in München, zusammen. Ein Großteil seines Lebenswerkes wurde bereits verkauft, darunter auch Aquarelle und Zeichnungen. Hier tat sich der Künstler als Pointilist mit feiner Punktiertechnik hervor. Wir verstehen sein Engagement in diesen Bereichen als teilweise gesellschaftskritisch. Der Künstler bringt dort manches eben „auf den Punkt“.

 

Zu seinen Meisterwerken zählen „Die Lüge“ (1992) sowie die Thematik der Wiedervereinigung Deutschlands, welche Rudi Ramthun in seinem Bild „Es wächst zusammen, was zusammengehört“ (1994-1996) zum Ausdruck bringt und die gesellschaftlichen sowie politischen Herausforderungen der Wiedervereinigung beschreibt.

 

Gerade in der heutigen Zeit möchte die Eigentümerin dazu beitragen, jungen Künstlern zu helfen und diese überregional bekannt zu machen. Ein Großteil des Verkaufserlöses wird deshalb Künstlern aus der Region im bayerischen Raum unmittelbar und auf direktem Wege über Online-Plattformen zu Gute kommen. Wir unterstützen dieses Vorhaben gerne und haben der Eigentümerin deshalb angeboten, ihr beim Verkauf der Kunstwerke ehrenamtlich zu helfen.

 

Die zum Verkauf angebotenen Bilder haben wir betrachtet, analysiert und sind von der künstlerischen Aussagekraft und den durchweg geplanten und akribisch ausgeführten Darstellungen des Künstlers begeistert und ergriffen.

Kunstwerk „Die Lüge“

„Die Lüge“ (Gesamteindruck), Höhe 120 cm, Breite 1120 cm

„Die Lüge“ ist ein monumentales Meisterwerk des Künstlers, 1,2 Meter hoch und mehr als 11 Meter lang (Öl auf Leinwand). Es besteht aus insgesamt 8 Teilen. „Die Lüge“ trägt zum Verständnis Ramthuns über sein Weltbild bei. Wir verfolgen die Bildinhalte nach und nach bis zum Ende der 11 Meter. Dabei fällt auf, dass die Unwahrheiten und Lügen mehr werden, während Fröhlichkeit, Umwelt und Natur an Bedeutung verlieren. Symbolisch drängt der Künstler im Verlaufe des Bildes die bunten, dynamischen und farblich reich gefüllten Bildsegmente immer weiter zurück. Die Welt verliert an Farbe und Raum. Stattdessen füllen immer mehr schwarze Quadrate den verlorenen Raum.

 

Am Ende bleibt nur noch „die Lüge“ übrig, an der der Mensch mehr oder weniger hilflos zerbricht und auf Distanz zu sich selbst und anderen geht. Bei genauem Hinsehen erkennen wir am Ende in der ersten Reihe von oben einen Totenschädel und in der unteren einen in sich zerrissenen „Lügner“ in Abwehrhaltung. Dies ist unser Eindruck und unsere subjektive Interpretation bzw. unsere emotionale Wahrnehmung.

„Die Lüge“ (Ausschnitt des letzten Teils 8)

 

Kunstwerk „Es wächst zusammen, was zusammengehört“

Das Bild „Es wächst zusammen, was zusammengehört“ ist mehr als 2 Meter hoch, 7 Meter breit, zweiseitig bemalt und steht auf ebenfalls bemalten Sockeln. Daraus ergibt sich eine Gesamtlänge des Bildes von 14 Metern. Richtig erkunden lässt sich das Gemälde daher nur bei einem 3D-Rundgang um das Gesamtwerk, das aus insgesamt 10 Teilen ( 5 Bildteile und. 5 Sockelleisten, beidseitig bemalt) besteht.

 

Das Gemälde (Öl auf Holz, stark gefirnist und lackglänzend) ist eine monumentale doppelseitig bemalte Bildwand zum Thema der deutschen Wiedervereinigung. Ramthun arbeitete von 1994 bis 1996, also insgesamt 2 Jahre lang, allein an diesem Kunstwerk (siehe auch Presseartikel über eine Ausstellung des Künstlers in der Otto-Richter-Halle in Würzburg als Anlage).

 

Es dominieren die Farben Schwarz, Rot und Gelb. Weiße Umrandungen lassen einzelne Teilelemente weich und organisch wirken, wobei sich einzelne Bildteile im Zusammenhang zu Körpern verweben.

„Es wächst zusammen, was zusammengehört“ (Gesamteindruck), Höhe: 205 cm, Breite: 700 cm

„Es wächst zusammen, was zusammengehört“ (Ausschnitt eines Sockels)

 

Haben Sie Interesse?

 

Sofern Sie am zunehmend wachsenden Markt für Kunstwerke als renditestarke Kapitalanlage partizipieren möchten oder die Förderung von Künstlern aus Bayern unterstützen wollen, übersenden wir Ihnen gerne ein Exposé als PDF-Datei für unsere Empfehlung mit einer detaillierten Beschreibung der Kunstwerke und deren Preisen. Fordern Sie diese mit dem folgenden Kontaktformular an:

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Kunst als Kapitalanlage - Bitte senden Sie mir / uns das Exposé zu den Werken von Rudi Ramthun zu

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